Dazu äußert sich der CDA-Bundesvorsitzende Karl-Josef Laumann: „Die CDU hat sich im Koalitionsvertrag und auf ihrem Parteitag in Hamburg für die Grundrente ausgesprochen. Dafür hat die CDA lange gekämpft. Dass die Junge Union dieses Bekenntnis nun aufbrechen möchte, halte ich für höchst unverantwortlich. Die CDU ist die Partei der Leistungsgerechtigkeit. Wir kämpfen dafür, dass jemand, der immer fleißig gearbeitet hat, auch eine vernünftige Rente bekommt. Dafür steht unsere Grundrente. Ich wünsche mir die Junge Union an unserer Seite bei diesem Kampf.“

Die CDA Landesvorsitzende Berlin Claudia Skrobek-Angerer gänzt dazu: „Die Eigenheimsförderung für junge Leute ist ein wichtiges Anliegen, wir dürfen aber nicht die Themen gegeneinander aufwiegeln. Auch die CDA möchte Familien beim Kauf eines Hauses unterstützen. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass sich viele ältere Menschen in Berlin und den Bezirken leben, die aktuell vor Altersarmut fürchten und davon betroffen sind. Seit Jahren steigt in Berlin die Zahl der Leistungsberechtigten für die Grundsicherung im Alter in den Bezirken an. Hier wollen wir mit der Grundrente helfen. Klar ist: Als Volkspartei CDU müssen wir der jungen und der älteren Generation Perspektiven geben.“

Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) ist der Sozialflügel der CDU. Ihre Mitglieder engagieren sich vor allem auf Feldern der Sozialpolitik wie Arbeitsmarkt, Rente, Pflege und Gesundheit. Weitere Infos stehen im Internet auf www.cda-bund.de .

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