Jede Arbeitnehmerin und jeder Arbeitnehmer freut sich über eine anerkennende Bonuszahlung, aber an den Arbeitsbedingungen ändert sich damit nichts.

Die Landesvorsitzende der CDA-Berlin Claudia Skrobek-Angerer dazu: „Statt Corona-Einmalzahlungen braucht es ordentliche Betriebsvereinbarungen und Tarifverträge. Ob in der Pflege, in den Arztpraxen oder im Dialysezentrum: Harte Arbeit wird am besten über Mitbestimmung honoriert. Die Einmalzahlung ist eine kurzfristige Anerkennung der Arbeit, führt aber letztlich zu Neiddebatten. Es braucht nicht nur gute Gehälter, sondern auch ein besseres Zeit- und Personalmanagement. Solche Details sollten über Betriebsvereinbarungen oder Tarifverträge geregelt werden. Hier muss die Bundesregierung die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen."

Es wird mit der Bonuszahlung der Eindruck einer grundlegenden Verbesserung für die Pflegekräfte erweckt.

Die Landesvorsitzende führt weiter dazu aus: „Wir befürchten jedoch, dass staatlich vorgegebene Einmalzahlungen langfristig ein Dämpfer für die Beteiligungsrechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind. Statt Arbeitskampf, ist so stets der Staat gefragt. Das steht doch absolut im Widerspruch zur Arbeiterpartei SPD. Als Christlich-Soziale setzen wir uns für Mitbestimmung ein und das erwarten wir auch von der Ampelregierung".

Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) ist der Sozialflügel der CDU. Ihre Mitglieder engagieren sich vor allem auf Feldern der Sozialpolitik wie Arbeitsmarkt, Rente, Pflege und Gesundheit. Weitere Infos stehen im Internet auf www.cda-berlin.de

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